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"Entdeckung" und Kolonisierung
Montag, 15. Januar 2007

Wie der Name der Währung - Colón - bis in die heutige Zeit bescheinigt, wurde Costa Rica im Jahr 1502 von Christoph Kolumbus entdeckt.

Auf seiner vierten und letzten Reise betrat er als erster Europäer mittelamerikanische Erde. Experten gehen davon aus, dass Kolumbus und seine Leute irgendwo in der Nähe der heutigen Isla Uvita (Limón) an Land gegangen sind.

Zu diesem Zeitpunkt der "Entdeckung" bestand die einheimische Bevölkerung aus geschätzt 100.000 Personen, die lose über das gesamte Territorium verstreut lebten.

In Folge der "Conquista" - also der unbarmherzigen Unterwerfung der Ureinwohner durch die Spanier - und wegen verschiedener europäischer Krankheiten, verringerte sich deren Anzahl jedoch drastisch.

 

Im Gegensatz zu den anderen lateinamerikanischen Ländern, ging die Kolonisierung nur langsam von statten.

Im Gegensatz zu den anderen lateinamerikanischen Ländern, ging die Kolonisierung nur langsam von statten. Die unwegsame Vegetation, fehlende Arbeitskräfte und unzureichende Finanzmittel machten Costa Rica, das am weitesten von der Kolonialhauptstadt Guatemala entfernt war, zur ärmsten Provinz Neuspaniens. Die damalige Provinzialhauptstadt war Cartago.

Die geographische Ferne hatte jedoch auch einen Vorteil: Viele Verwaltungsentscheidungen wurden schon früh in Cartago gefällt, was sich nach Erlangen der Unabhängigkeit 1821 in erhöhter Autonomie zeigte.

Tags: Geschichte,
 


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