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Costa Rica löst weltweite CO2-Rallye aus
Freitag, 13. Juli 2007

Co2-EmissionenDie Regierung Arias' will dafür Sorge tragen, dass Costa Rica bis 2021 als erstes Land weltweit die CO2-Neutralität erreicht. 

Als erstes Land der Erde strebt der mittelamerikanische Staat Costa Rica eine ausgeglichene
Bilanz beim Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) an und wird damit zum Vorbild für die westlichen Industrienationen. Staatschef Oscar Arias will Costa Rica bis 2021 zum CO2-neutralen Land entwickeln und damit Norwegen überholen, das seinen Netto-Ausstoß an Kohlendioxid erst bis zum Jahr 2050 auf Null senken will.

"Costa Rica hat eine globale Rallye ausgelöst, welches Land in welchem Jahr die CO2-Neutralität erreicht, der sich künftig kaum noch ein Staat wird entziehen können", erklärt Maximilian Gege von der Umweltinitiative der Wirtschaft in Europa (B.A.U.M) und hofft, dass sich "Deutschland in dieser historischen Skala auf den vorderen Rängen einreiht".

Die zentralamerikanische Republik will das ehrgeizige Ziel unter anderem durch die Stilllegung von Kraftwerken erreichen, die mit fossilen Brennstoffen wie Kohle betrieben werden

Die zentralamerikanische Republik will das ehrgeizige Ziel unter anderem durch die Stilllegung von Kraftwerken erreichen, die mit fossilen Brennstoffen wie Kohle betrieben werden. Zudem ist
die Förderung von Autos mit Hybrid-Antrieb geplant, um den durch den Straßenverkehr hervorgerufenen CO2-Ausstoß zu drosseln. In der Industrie und der Landwirtschaft ist ebenfalls eine Absenkung der Emissionen geplant.
 


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