-->
1.jpg
Home
News
Geschichte
Urlaub
Verzeichnis

Diplomat kritisiert Kampagne der CAFTA-Befürworter
Mittwoch, 8. August 2007

Tratado de Libre Comercio?Eine kontroverse Anzeigenkampagne im Vorfeld der Volksbefragung über das Freihandelsabkommen sorgt für erhitzte Gemüter im Nachbarland Nicaragua. 

Torge Löding, voces nuestras | Mit Verärgerung reagierte Nicaraguas Botschafter im Nachbarland Costa Rica, Harold Rivas, auf eine Anzeigenkampagne der Befürworter des CAFTA-Freihandelsabkommens (spanisch TLC) zwischen Mittelamerika, den USA und der Dominikanischen Republik. Den Verantwortlichen fehle es an Respekt vor der sandinistischen Regierung Nicaraguas, sagte der Diplomat gegenüber der nicaraguanischen Tageszeitung „El Nuevo Diario“. In einer bezahlten Anzeige, die in den auflagenstärksten Medien Costa Ricas erscheint, ist ein Foto von Nicaraguas Staatschef Daniel Ortega unter dem Schriftzug „Die Gesichter des Nein“ zu sehen. Daneben erscheinen Porträts von Venezuelas Präsident Hugo Chávez und Fidel Castro. „Diese Drei wollen unsere Demokratie destabilisieren und stehen hinter jenen, die das Nein vertreten“, heißt es weiter.

„In Costa Rica mischen wir uns generell nicht in innere Angelegenheiten ein, die nur die Costaricaner etwas angehen“, so der nicaraguanische Botschafter Rivas. Es sei eine Lüge, dass Nicaragua die Kampagne gegen CAFTA materiell unterstütze.

Offen hingegen bleibt die Frage, wer die Pro-CAFTA-Anzeigenkampagne finanziert, die in ihrer Machart sehr an antikommunistische Ausfälle der Vergangenheit erinnert

Offen hingegen bleibt die Frage, wer die Pro-CAFTA-Anzeigenkampagne finanziert, die in ihrer Machart sehr an antikommunistische Ausfälle der Vergangenheit erinnert. „Unsere Demokratie steht auf dem Spiel. Deshalb sagen wir JA zu CAFTA und ratifizieren unseren Willen weiterhin frei zu leben ohne Extremismus und Totalitarismus. JA zur Demokratie!“, heißt es weiter in den costaricanischen Nationalfarben Blau-Weiss-Rot gestalteten Anzeige zum Referendum am 7. Oktober. Unterzeichnet hat diese ein gewisser Juan Ramón Rodriguez, ehemaliger Vorstandsvorsitzende einer staatlichen Hafen- und Eisenbahngesellschaft. Für Rückfragen war der Mann nicht zu erreichen.

 


Armut Bevoelkerung Bildung Botschaft China Demografie Diplomatie Festival Freihandel Geschichte Gesellschaft Industrie Infrastruktur Internet Kaffee Klima Korruption Kultur Luftverkehr Outsourcing Politik Protest Ranking Rechtliches Service Studie Taiwan Technologie Telekommunikation Transport Umweltschutz Unfaelle Urlaub USA Verbrechen Verkehr Video Waffen Wirtschaft