| Landesweiter Aktionstag gegen das CAFTA beschlossen |
| Montag, 19. November 2007 | |
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Torge Löding, voces nuestras | Hunderte „patriotische Komitees“ sind in den vergangenen Monaten im ganzen Land aus dem Boden geschossen, um den Widerstand gegen das CAFTA-Freihandelsabkommen (spanisch TLC) zwischen Mittelamerika, den USA und der Dominikanischen Republik zu organisieren. Beim Referendum am 7. Oktober unterlagen sie knapp der von Washington unterstützten Maschinerie der CAFTA-BefürworterInnen; immerhin 48 Prozent stimmten jedoch gegen das Abkommen.
Als Vermittler treten der Sprecher der CAFTA-Kritiker Eugenio Trejos, Direktor der Technischen Universität, und seine Verbündeten (Gewerkschaftsvorstände, AkademikerInnen, LinkspolitikerInnen) auf. Trejos gilt als moderat und redet der Einheit der Bewegung stets das Wort. Sie bevorzugen Aktionen auf regionaler Ebene, erklärten sich mit dem landesweiten Protesttag als „Testballon für die Mobilisierungsfähigkeit der CAFTA-Gegner“ aber erst einmal einverstanden. Unterdessen hat der Gewerkschaftsdachverband CGT eine internationale Solidaritätskampagne für zwei ihrer Funktionäre ins Leben gerufen. Die Direktion des Nationalen Versicherungsinstitutes INS hat angekündigt, den gewerkschaftlichen Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Luis Salas (zudem Generalsekretär des CGT) und die Frauensekretärin der Hausgewerkschafzt UPINS Alicia Vargas entlassen zu wollen. Die beiden Gewerkschafter haben sich als entschiedene CAFTA-Gegner hervorgetan, deshalb sind sie dem privatisierungsfreudigen Versicherungsvorstand ein Dorn im Auge (mehr Infos per E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ). |


Drei nationale Koordinierungstreffen in nur drei Wochen; da rauchen die Köpfe der CAFTA-GegnerInnen im mittelamerikanischen Costa Rica.
Es gibt innerhalb der sozialen Bewegung aber auch Konfliktlinien, die mit zunehmender Heftigkeit diskutiert werden 