| Geiselnahme in russischer Botschaft |
| Montag, 14. Mai 2007 | |
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Insgesamt dauert die Geiselnahme vier Stunden und endete friedlich, da der Täter russischer Staatsbürgerschaft, Roman Bogdanyants, sich nach eingehenden Verhandlungen mit den Polizeikräften stellte. Wie die Zeitung La Nación berichtete, dass Bogdanyants erst im Jahr 2005 nach Costa Rica gekommen war und seit dem mit seinen Eltern und Brüdern dort lebe. Nach Angaben des Poder Judicials hatte die Staatsanwaltschaft für ihn bis zu seiner endgültigen Verurteilung ein halbes Jahr Schutzhaft gefordert, allerdings wurde Bogdanyants nach einer ausgiebigen psychologischen Begutachtung am Samstag wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Höchststrafe für eine vergleichbare Tat liegt bei 15 Jahren. In den 1990er Jahren machte Costa Rica, das allgemein als das politisch stabilste mittelamerikanische Land gilt, durch verschiedene Geiselnahmen auf sich aufmerksam. Zuletzt hatte 2004 ein Polizeibeamter in der chilenischen Botschaft vor seinem Selbstmord drei Menschen mit in den Tod gerissen. |


Der Zwischenfall in der diplomatischen Vertretung in Costa Rica fand glücklicherweise ein unblutiges Ende.
Allem Anschein nach war eine persönliche Auseinandersetzung um eine fünfstellige Summe in US-Dollar Auslöser für den Zwischenfall 